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Volksschule Kleefeld

Öffentlicher Wettbewerb: 2014  
Veranstalterin: Hochbau Stadt Bern  
Geschossfläche GF SIA 416: 7’671 m2  
Nutzfläche NF: 5’786 m2  
Gebäudevolumen SIA 416: 27’731 m3  
Architektur / Bauleitung: Marc Bühler
Stefan Gysel
Reinhard Briner
Lorenz Frauchiger
Simon Gysel
Felix Dechert
Michal Sadowski
 

 

lucky clover


Städtebau/Architektur:

Als Zentrum des Quartiers Kleefeld mit seinen bis zu sechzehngeschossigen Wohnbauten aus den 1960er Jahren verbindet sich die neu strukturierte Schulanlage, entgegen der heutigen Situation, mit dem Quartierzentrum Chleehus und vermag so die Grosszügigkeit der Gesamtanlage einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Neubau für die Basisstufen mit Tagesschule anstelle des heutigen Traktes 3 stärkt die räumliche Beziehung von den Sportplätzen im Süden bis zum Chleehus im Norden und gliedert die Aussenräume Ost-West mit ihren verschiedenen Nutzungen und Öffentlichkeitscharakteren. Als Rückgrat der neuen Anlage bindet der Neubau der Basisstufe die Aussenräume Dorf- und Pausenplatz über die halbgeschossige Niveaudifferenz zusammen und bildet mit dem Chleehus und der Doppelturnhalle den Rahmen für das Schulhaus als Hauptgebäude im neuen Gefüge.
In Gestalt und Ausdruck verpflichten sich die Neubauten der Integration in den Bestand der Anlage und übernehmen deren Materialität.


Aussenräume/Landschaft:

Durch die Neugliederung der Schulanlage mit Reduktion auf zwei Baukörper verbinden sich die heute getrennten Aussenräume zu einer durchgehenden Topographie. Es entstehen Plätze mit klarer Nutzungszuordnung die sich übergeordnet zum öffentlichen Begegnungsbereich des Quartiers Kleefeld verbinden. Die grosszügigen Anbindungen der Plätze an die Quartierstrassen unterstützen diese Absicht zusätzlich.


Nutzungsverteilung/Erschliessung:

Mit der Aufteilung in zwei Baukörper erreicht das Projekt in einfachster Weise eine klare Zuordnung der Nutzungen. Basisstufen und Tagesschule profitieren von einem separaten Aussenraum im Osten und werden über diesen Stufengerecht einzeln erschlossen. Das Schulhaus mit den öffentlichen Räumen im offenen Erdgeschoss wird sowohl über den Pausen- wie auch über den Dorplatz erschlossen. Die gewählte Erschliessung ermöglicht auch einen unabhängigen oder kombinierten Betrieb der Räumlichkeiten für das Konservatorium.